8. Februar 2015

Sterbegeldversicherung: Mit Wegfall des Sterbegelds geht der Trend zu einfachen Urnenbeisetzungen

Seitdem zum 1. Januar 2004 im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung das Sterbegeld gestrichen wurde, nehmen einfache Bestattungsformen wie Feuer- und Urnenbestattungen weiter zu. Vorher gab es einen Zuschuss von der GKV von zuletzt 525 Euro beim Tod eines Mitglieds und 262,50 Euro beim Tod eines familienversicherten Angehörigen.

Aber auch die rückläufige Zahl der ländlichen Bevölkerung spielt eine große Rolle in dieser Entwicklung. Auf Grund der flexibleren Lebensgestaltung bei Ausbildung, Studium und Job sind viele Deutsche gezwungen aus ländlichen Regionen wegzuziehen. Dadurch werden die Grabpflege und das Besuchen der Gräber schwieriger.

Das Risiko zu sterben, trifft uns immer - es lässt sich nicht umgehen oder beeinflussen. Deshalb sollte jeder Vorkehrungen für den eigenen Todesfall treffen, auch um seine Selbstbestimmung zu wahren: Welche Bestattungsform stelle ich mir vor, wie sieht die Trauerfeier aus und wer übernimmt die Grabpflege? All das sind wichtige Punkte, die die Angehörigen in der Trauerphase viele zusätzliche Sorgen bereiten.

Seitdem das Sterbegeld abgeschafft wurde, muss also jeder eigenverantwortlich handeln, wenn er eine Vollbestattung statt einer Sozialbestattung wünscht. Deshalb werden Sterbegeldversicherungen immer wichtiger. Die meisten Versicherungen bieten hierbei auch Kombi-Pakete mit Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten an.

Unsere Seite bietet Ihnen dabei eine Übersicht über alle Versicherungsanbieter und informiert über alle Aspekte zum Thema Sterbegeldversicherungen - damit Sie mit guten Gewissen vorsorgen und Ihre Familie absichern können.

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