25. November 2014

Warum eine Sterbegeldversicherung sinnvoll ist - und für wen sich der Abschluss lohnt

Eine Sterbegeldversicherung lohnt sich immer dann, wenn Hinterbliebene durch Beerdigungskosten nicht finanziell belastet werden sollen - oder diesen Aufwand nicht leisten können. So hat der Versicherungsnehmer die Gewissheit eines würdevollen Abschieds und seine Angehörigen geraten durch die Bestattungskosten nicht in Bedrängnis. Ohne eine Sterbeversicherung kann es z.B. zu einer anonymen Begräbnis kommen, falls die Hinterbliebenden die Begräbniskosten nicht tragen können.

Anders als eine Risikolebensversicherung dient eine Sterbegeldversicherung nur zur Deckung der Bestattungskosten. Dabei zählt das Sterbegeld zum Schonvermögen, d.h. eine Sterbegeldversicherung ist Hartz IV-sicher und kann nicht zur Deckung von Pflegekosten herangezogen werden. Die Versicherungssumme einer Sterbegeldversicherung ist deutlich geringer als bei einer Risikolebensversicherung. Abgesichert werden kann eine Summe von 3.000 € bis 15.000 €, der Versicherungsschutz gilt lebenslang.

Vorteile gegenüber einer Risikolebensversicherung

Eine Sterbegeldversicherung ist somit eine sinnvolle Ergänzung zur Risikolebensversicherung. Denn wird die Risikolebensversicherung für Bestattungskosten verwendet, müssen die Hinterbliebenen direkt mit einem finanziellen Defizit und entsprechenden Lücken bei der angestrebten Absicherung rechnen.

Und einen weiteren Vorteil hat die Beerdigungsversicherung: Für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung ist eine Gesundheitsprüfung nicht zwingend notwendig. Dazu lässt sich durch die Wahl des richtigen Anbieters und von speziellen Tarifen die Wartezeit verkürzen - oder sie fällt bei bestimmten Anbietern sogar komplett weg.

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