4. November 2014

Grabpflege: Welche Kosten entstehen und wer dafür aufkommen muss

Die Grabpflege ist für die Hinterbliebenen oft ein guter Weg zur Auseinandersetzung mit dem Tod eines geliebten Menschen. Doch die Frage, wer in den Jahren nach dem Tod des Erblassers für die Kosten der Grabpflege aufkommen muss, führt oft auch zum Streit.

Bei den Kosten für die Grabpflege bzw. -schmuck muss zwischen den Beerdigungskosten und den Grabkosten in den Folgejahren nach der Beerdigung unterschieden werden. Denn der finanzielle Aufwand für die Pflege des Grabes nach der Beisetzung gehört nicht mehr zu den eigentlichen Beerdigungskosten.

Folgekosten einer Beerdigung beachten

Wer sich um ein Grab kümmern muss, ergibt sich aus den Friedhofssatzungen der Städte und Kommunen: Dort ist geregelt, dass der Eigentümer und damit Nutzungsberechtigte einer Grabstätte für deren Pflege verantwortlich ist.

Fällt also das Eigentum an der Grabstätte in den Nachlass, so ist der Erbe auch zu ihrer Pflege verpflichtet. Ist hingegen der Erbe ein entferner Verwandter oder Außenstehender und der Erblasser wird im Familiengrab beigesetzt, so muss er die Grabpflege übernehmen.

Die beste Möglichkeit solche Situationen zu verhindern, ist wenn der Erblasser noch zu Lebzeiten einen Grabpflegevertrag mit der Friedhofsgärtnerei abschließt. Die Kosten kann er entweder gleich bezahlen oder dem Nachlass, d.h. dem oder den Erben, auferlegen. Eine weitere Möglichkeit ist, den Erben mit einer Auflage im Testament zur Grabpflege zu verpflichten.

Unser Tipp: Mit Bestattungsvorsorge absichern

Bei Anbietern wie der GE-BE-IN oder bei Monuta kann eine Sterbegeldversicherung mit verschiedenen Produkten der Bestattungsvorsorge kombiniert werden (Testament, Grabpflegevereinbarung, Gestaltung der Trauerfeier etc.).

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