3. August 2014

Beerdigung: Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und wie man am besten vorsorgt

Der Tod eines lieben Menschen bedeutet nicht nur Schmerz und Trauer. Auf Hinterbliebene kommen zum Teil auch hohe Kosten zu. Je nach Ort und den Wünschen des Verstorbenen - oder seiner Angehörigen - können unterschiedliche Kosten anfallen.

Eine normale Bestattung kostet in Deutschland durchschnittlich knapp 6.000 bis 7.000 Euro (jedoch ohne die späteren Kosten für Grabstein / Grabmal und Grabpflege zu berücksichtigen). Die Kosten variieren je nach Bestattungsart, Bestattungsort, Blumenschmuck, Trauerfeier und Umfang der erbrachten Leistungen des beauftragten Bestattungsinstituts. Die Gesamtkosten einer Bestattung können jedoch weit auseinander liegen, von rund 2.000 Euro für die preiswerteste anonyme Feuerbestattung oder 25.000 Euro und mehr für eine gehobene Erdbestattung

 

Kostenvoranschläge einholen und Gebühren nicht vergessen

Gerade der Bestattungsdienstleister sollte mit Bedacht ausgewählt werden. Dazu empfiehlt es sich, zuerst einen schriftlichen Kostenvoranschlag von verschiedenen Bestattern einzuholen. Sonst könnte es unangenehme Überraschungen bei der Rechnung geben. Unser Tipp von beerdigungsversicherung.de: Unbedingt den Endpreis nennen lassen, dann gibt es keine böse Überraschung im Nachhinein. Berücksichtigen Sie auch die Gebühren für Standesamt oder Friedhof, denn sie machen meist die Hälfte der Kosten aus.

Bei der Wahl des Bestatters können auch Qualitäts-Siegel helfen. Seriöse Bestattungsunternehmen bieten immer einen schriftlichen Kostenvoranschlag, eine Sargausstellung und verfügen über Fachkräfte. Auch der Bundesverband deutscher Bestatter verleiht ein TÜV-zertifiziertes Qualitätssiegel. Dieses erhalten nur Verbandsmitglieder mit entsprechender Ausbildung.

Bestattungen und Hartz IV: Hier zahlt der Staat

In Deutschland besteht eine Bestattungspflicht für Verstorbene. Sind jedoch keine Angehörigen vorhanden, die sich um eine Bestattung kümmern können, muss die Beerdigung notfalls das Ordnungsamt veranlassen. Wenn es Angehörige gibt, diese aber nicht für die Kosten aufkommen können, etwa weil sie selbst Sozialleistungen wie Hartz IV beziehen und kein Einkommen haben, springt der Staat ein. Er übernimmt jedoch nur die Kosten für die einfachste und kostengünstigste Variante der Bestattung. Dazu gehört zum Beispiel ein einfacher Sarg bzw. eine einfache Urne sowie ein einfacher Grabstein.

Unser Tipp: Ein Bestattungsvorsorge-Vertrag sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Beerdigung. Mit dieser Form wird für eine Entlastung der Angehörigen gesorgt. Zusätzlich können Sie bereits jetzt eine Sterbegeldversicherung abschließen. Sie bewahrt die Angehörigen vor meist unerwartet hohen Kosten eine Beerdigung.